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Als deutscher Autobauer hat man es in diesen Tagen nicht einfach. Millionenklage in den USA, Imageverlust in der Öffentlichkeit, ständig die Presse um die Ohren….und das nur, weil man gelogen und betrogen….oder vielmehr, weil man sich hat erwischen lassen.

Dank politischer Unterstützung ist auch das mittlerweile in Deutschland möglich. Betrug im grossen Stil. Dabei hat sich die Autoindustrie soviel Mühe gegeben und sich von der der Politik Rückendeckung geholt - schliesslich sitzen ja alle im gleichen Boot. Da hat sich die Autoindustrie nichts vorzuwerfen, man hat seine Hausaufgaben gemacht und ein Netzwerk an Seilschaften aus verschiedenen Bereichen, vor allem der Politik, betrieben…... half aber alles nichts. 

Wie bei jeder Lüge und Betrug ist nicht die Frage ob, sondern wann es herauskommt. Nur haben das viele immer noch nicht begriffen, Politiker und Vorstandsvorsitzende scheinen immun gegen gesunden Menschenverstand zu sein.

Man stelle sich einmal vor, ein Robert würde in der Schrebergartensiedlung einen Ölwechsel vornehmen und ein Tropfen geht daneben. Da würden Handschellen klicken, falls man nicht vorher geteert und gefedert wird, Robert wäre seines Lebens nicht mehr froh.

Anders in der Autoindustrie. Hier darf man, politisch ermöglicht, managermässig erwünscht und technisch umgesetzt, Grenzwerte manipulieren und Menschen, staatlich zugelassen - vergiften. Des deutschen grösstes Heiligtum, das Vorzeigeprojekt deutscher Wirtschaft, Exportschlager Nummer….und Garant deutscher Qualitäts- und Wertarbeit wurde durch einen Haufen skrupelloser Techniker, dilettantischer Führungskräfte und korrupter und weichgespühlter Politiker mal ebenso demontiert.

Seilschaften so umfangreich das man
damit den Mount Everest mehrfach besteigen könnte, und fest im Sattel sitzend wie in DDR Zeiten. Das man das noch im Westen erleben darf. Westliche SED Geschäftspolitik mit Funktionären aus der Wirtschaft und Politik und der glorreichen Arbeiterklasse, die alles bezahlen darf in Form von Kunden und Steuerzahlern.

Was andere über Jahrzehnte aufgebaut haben, diese Söhne Pinocchios haben es ruiniert und zu Fall gebracht. Ist es da nicht herzzereißend diese politische Schnappatmung, die immer zutage tritt, wenn wieder einmal jemand von ihnen erwischt wurde? Empörte Politiker, die im Chor verkünden:“Das darf und wird nicht auf den Schultern der Verbraucher ausgetragen“. Übersetzt heisst das soviel wie:“Der Verbraucher und Steuerzahler zahlt, definitiv“.

Dabei ist aber wirklich bemerkenswert, wie sich jetzt Politiker und Vertreter der Autoindustrie zusammensetzen, um Lösungen zu finden. Sie sitzen zwar, aber gefunden wird nur das, was die Autoindustrie vorgibt, Softwareupgrades. Wieder einmal hat die Industrie der Politik in den Schritt gefasst und wie ein Nussknacker zugebissen, während die Politik lächelt und sich bedankt.



Gesellschaft

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