.
.
.

Juli 2017, Weihnachten in Hamburg... für die Einen in ihren vermummten Gesichtern: Volksfeststimmung. Für die Anderen, den Anwohner, Ladenbesitzer etc.: bürgerkriegsähnliche Zustände. Geplünderte Geschäfte, brennende Autos und eine Gewaltorgie, die jeder mit nur ein bisschen gesundem Menschenverstand vorhersehen konnte. 

Nur die politisch Verantwortlichen, die Hamburg als Austragungsort auserwählt haben, sind wie immer völlig überrascht, empört und entsetzt. Linksgerichtete autonome Terroristen sind unterwegs und verwandeln ihre nähere Umgebung in einen Kriegsschauplatz. Polizisten die sich bewerfen, verletzen und ins Krankenhaus einliefern lassen, weil dieser linke Mob Amok läuft - diesen Polizisten sollte der Dank und Respekt gelten.

Ein Vorgeschmack auf zukünftige Veranstaltungen in Deutschland. Bürgerkrieg in Hamburg und eine Staatsmacht, die keine Sicherheit gewähren kann, weil Politiker diese kastriert haben.

Auf der anderen Seite das G20 Treffen der politische Parallelwelt, fern jeglicher Realität. Hamburg hat zum Gipfeltreffen eingeladen und alle sind gekommen. Der politische Dunstkreis der Grossen und Mächtigen und auch vieler kleiner Schwellenländer lassen es sich nicht nehmen, allen Aussenstehenden vorzugaukeln: hier passiert etwas Grosses.
Etwas Grosses passiert, nur nicht bei diesem selbstherrlichen politischen Stelldichein sondern dort, wo Brandsätze fliegen, Autos in Brand gesteckt werden und man die Geschäfte von Kleinunternehmern plündert, zerstört und sie ihrer Existenz beraubt.

Da wirkt es grotesk, nein beschämend und unwürdig, wie sich die politischen Herren der Schöpfung in der Elbphilharomie treffen, um es sich gut gehen zu lassen. Die ca.130 Millionen Euro für eine Grossveranstaltung der politischen Sinnlosigkeit in einer Stadt, bei der die exessive Gewalt gleich mit gebucht wurde, sind nicht nur rausgeschmissenes Geld, sondern ein Schlag in das Gesicht jeden Steuerzahlers. 


Wer die brennenden Autos ersetzt und den Schaden des kleinen Mannes mit seinen Geschäften vollumfänglich übernimmt, das dürfte klar sein: Niemand. Von der menschlichen Tragödie und Verzweifelung der Betroffenen ist da noch nicht einmal die Rede. Der Staat hat Wichtigeres zu tun, als sich um die Kollateralschäden seiner Politik zu kümmern.

Was in Hamburg geschieht, ist kein regionales Problem. Es ist keines, das durch den Bürger und Steuerzahler auf der Strasse erzeugt wurde. Es ist der rote Faden des Versagens, der Inkompetenz und des Grössenwahns unserer politischen selbsternannten Elite der Altparteien, die es sich während dieser bürgerkriegsähnlichen Zustände um sie herum, gut gehen läßt.

Hamburg und sein Gewaltexzess ist politisch gewollt, anders kann man es sich nicht erklären. Er wurde gesteuert, provoziert und bewusst in Kauf genommen- der Politik sei dank. Nicht durch die Polizei, wie von einigen behauptet wurde, denn diese ist nur das Bauernopfer der Politik. Was der Bürger hier zu sehen bekommt, ist politisches Versagen auf ganzer Linie und es wird nicht lange dauern, bis die Schuldzuweisungen ihren Lauf nehmen.
Freuen wir uns, wenn die politische Elite im Blitzlichtgewitter der Kameras ihre Erfolge präsentieren. Zur gleichen Zeit sind Andere dabei die Scherben und Trümmer ihres Eigentums und Existenz zu beseitigen.  
Es ist ein Vorgeschmack dessen, was auf den Bürger in Zukunft zukommen wird. Weil er immer noch seinen Politikern vertraut und auf sie baut, während sie längst begonnen haben, seine eigenen vier Wände einzureissen.

Gesellschaft

Kommentar veröffentlichen

Author Name

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Powered by Blogger.