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So sieht das also aus. Der Jahrhundertvater Deutschlands, Kanzler der Einheit und grösste Staatsmann in der Geschichte der Bundesrepublik, wenn nicht sogar auf der Welt, wird ohne seine Untertanen beerdigt.

Der Erfinder der „Bananenrepublik“ Deutschland, der in diesen Tagen einen gottähnlichen Status unter Politikern erhalten hat, Mahatma Kohl, wird im Kreise eines auserwählten Publikums beerdigt. Der Kanzler der Einheit, der alles für sein Land und Volk getan hat - zumindest glaubte ER das - findet seine letzte Ruhe ohne sein Volk.

Gemischt mit einem Familienstreit, indem erwachsene Menschen selbst jetzt nicht über sich hinauswachsen können, alle Streitigkeiten beiseite legen, um ihm die letzte Ehre zu erweisen, zeigt uns, wie sehr Menschlichkeit und Würde zur unwürdigen Unmenschlichkeit degeneriert.

Nein - Helmut Kohl war weder ein politischer Übervater noch ein Übermensch. Vielmehr ein Machtpolitiker, der nur seinen eigenen Interessen gefolgt ist. Helmut Kohl hat das politische Zeitalter eingeleitet, das am Volk vorbeiging und nur den eigenen Interessen diehnte.


Unbelehrbar, machthungrig und skrupellos hat er sich durch die Politik bewegt wie kein Bundeskanzler und Politiker vor ihm und wurde danach nur von Angela Merkel überholt. Die Totengräberin Deutschlands soll keine Rede halten. 

Am Ende, in jenem Moment indem es gilt, alle Kritik und Ablehnung, alle Familienstreitigkeiten und sonstigen Konflikte hinter sich zu lassen, und nur noch den Menschen im Verstorbenen zu sehen, gelingt noch nicht einmal dies. Der Eine ist nicht erwünscht, der Nächste ist beleidigt, am Ende sind Familienstreitigkeiten stärker als Menschlichkeit.


Gesellschaft

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