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Die Pietät verlangt, dass man jeden Toten ehrt und ihm Respekt zollt, aber dazu gehört auch, dass man nicht aus einem Menschen im Moment seines Ablebens einen Übervater der Deutschen Nation macht, wie dies gerade mit Helmut Kohl geschieht.

Ihn als Jahrhundertpolitiker oder Vater der deutschen Einheit zu bezeichnen, ist ein Schlag ins Gesicht jener, die sich um diese Einheit bemüht, dafür gekämpft und gestorben sind. Helmut Kohl - sowohl menschlich als auch historisch - diesen Titel als Kanzler der Einheit zu verleihen dient nur einem Ziel, ihn ungerechtfertigt in den Vordergrund für etwas zu heben, das er weder verdient noch wofür er gestanden ist, geschweige denn etwas dazu beigetragen hat. 


Er war in jenen schicksalhaften Tagen zufällig Bundeskanzler und ist auf den Zug aufgesprungen. Auf die Strasse gegangen und ihr Leben dafür riskiert, das habe die Menschen in Ostdeutschland getan.

Sein grösstes Werk, der aufgezwungene Euro für die Völker Europas, die Einheitswährung, die sich als totales Desaster erwiesen hat, das haben wir ihm zu verdanken. Unter seiner Kanzlerschaft wurde Griechenland ins Boot geholt.

Unter seiner Leitung als Bundeskanzler wurden jene politischen Kräfte in der eigenen Partei, die ihm zu nahe oder gefährlich werden konnten und eine eigenen Meinung hatten, politisch entsorgt. Wer bei ihm in Ungnade fiel, war politisch erledigt. Von dem Wandel der Demokratie zu einer Bananenrepublik, für die er hauptverantwortlich ist, wollen wir gar nicht reden.

Angela Merkel, seine Ziehtochter führt dieses System fort und hat es bis heute perfektioniert. Was Helmut Kohl dem deutschen Volk und europäischen Ländern alleine mit dem durchgeboxten Euro angetan hat, daran dürfen sich noch Generationen erfreuen.

Nicht zu vergessen die Parteienspenden, in denen er die Spender nicht nennen wollte und damit moralisch nicht mehr zu halten war. Helmut Kohl ging es immer um Helmut Kohl. Unklare Aussage, eine schwammige Kanzlerschaft und Profillosigkeit prägten ihn. Kein Kanzler als Vorbild oder zum aufschauen und schon gar keiner, der das Land nach vorne gebracht oder geprägt hat. 


Dann wären da noch die blühenden Landschaften im Osten...diese Aussage wurde nur noch durch all jene Wirtschaftsflüchtlinge übertroffen, die Analphabeten sind und mal eben zu Facharbeitern, die unsere Kultur bereichern werden, mutiert sind.

Es ist erschütternd, wie man ihn jetzt unverdient zur Ikone Deutschlands und als Staatsmann hochjubelt. Es ist beschämend, dass diese Ehre einem Menschen zu teil wird, der dies nicht verdient hat und man damit das Ansehen all jener mit Füssen tritt, die in den Hintergrund für diesen Bundeskanzler treten müssen, ohne irgendwo jemals Erwähnung gefunden zu haben, obwohl sie wirklich etwas für das Land geleistet haben und sogar ihre Leben liessen.


Was kommt als nächstes? EU-Staatsbegräbnis? Heiligsprechung in Rom? Friedensnobelpreis? Umbennenung aller deutschen Kasernen in Helmut Kohl?

Wirkliche Staatsmänner waren Willy Brand oder Helmut Schmidt, unabhängig von ihrer Parteienzugehörigkeit. Was danach kam wurde ein zunehmendes Desaster. Was wir heute haben ist als Bundeskanzlerin die grösste Bedrohung des Landes, seit es die Bundesrepublik Deutschland gibt.

Ehre und Respekt, wem Ehre und Respekt gebühren. Helmut Kohl gehört gewiss nicht dazu.
Gesellschaft

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