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Die Weigerung, ihren Sohn bei einem Schulausflug in Schleswig Holstein in eine Moschee teilnehmen zu lassen, hat nun die Staatsanwaltschaft auf den Plan gerufen. Die Eltern sollten wegen Schulschwänzens je 150 Euro Bußgeld bezahlen und verweigerten dies. Die Staatsanwaltschaft prüft nun die Angelegenheit.

Es ist doch bemerkenswert, wie ein Schulsystem sich so mit sich selber zu beschäftigen vermag, dass am Ende die Staatsanwaltschaft auch noch auf den Plan gerufen wird. Eltern verweigern den Besuch ihres Kindes in einer Moschee, im Rahmen eines Erdkundeunterrichtes und sehen sich nicht nur dem völlig maroden und degenerierten Schulsystem gegenüber, sondern auch noch dem Rechtsstaat. Die Schulleitung argumentiert, dass es nicht in der Entscheidungsfreiheit der Eltern liegt, ihren Sohn von diesem Besuch fernzuhalten.

Ganz Unrecht hat man nicht, denn es ist wichtig, dass Kinder von Anfang an indoktriniert und gleichgeschaltet werden müssen. Der Jugendliche von heute ist der zukünftige Wähler der Altparteien von morgen……. vielleicht sogar Bundeskanzler?

Gleichschaltung statt Individualität ist das Motto und da ist es nahezu die Pflicht der Schulleitung durchzugreifen. Je früher man damit beginnt, die Individualität zu unterdrücken, auszuhebeln oder zu zerstören, den freien Willen also am besten gar nicht sich erst entwickeln lässt, umso angepasster ist man im System. Bei vielen funktioniert das ja auch, der Weichspülgang zeigt Wirkung. Veränderungen und Revolutionen werden in der Regel nur von frei denkenden Menschen angezettelt. Man stelle sich einmal vor, aus diesem Jungen wird ein Martin Luther 2.0 und das nur, weil er die Moschee nicht besucht hat. Was wäre das für ein Signal an all die unentdeckten Martin Luthers unter den Jugendlichen?

Was sich die Eltern nur dabei gedacht haben? Die Eltern des Jungen gehören keiner Religionsgemeinschaft an, befürchten aber eine mögliche „Indoktrination“ ihres Kindes. Nach Ansicht des Paares könne niemand zum Betreten eines Sakralbaues gezwungen werden.

Hier wird im günstigsten Fall ein zukünftiger AfD Wähler herangezogen, im schlimmsten ein PEGIDA Anhänger. Die Allmachtsansprüche des staatlichen Bildungssystems in dieser Art und Weise zu hinterfragen und sich ihm entgegenzustellen …….. so haben Kriege begonnen und wurden Weltreiche zerstört. Eltern mit einer eigenen oder kritischen Meinung im Kampf gegen ein starres und krankes Schulsystem. Man stelle sich einmal vor, all die treuen Angela Merkel Anhänger und Wähler würden ihre Bundeskanzlerin hinterfragen...
Gesellschaft

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