.
.
.

Mag die Erde sich auch noch so schnell drehen, die Zeit wie im Fluge verstreichen, vor allem je älter man wird, es wird immer Erinnerungen geben, die einen von Anbeginn seiner Kindheit und Jugend durch das eigene Leben begleiten, in Erinnerung bleiben und ein Lächeln hervorrufen, in welcher Form auch immer. 

Das eigenen Leben ist nicht nur durch Negatives erfüllt, sondern wird auch durch die unterschiedlichsten positiven Erlebnisse geprägt, die genau zu diesem oder jenen Zeitpunkt gehören. Sei es ein Musikstück, ein Urlaubserlebnis oder ein Kinofilm. Auf diesen Moment bezogen weiss man noch genau, was gewesen ist. Wie man sich darüber ärgerte, erfreute und wie es einem in genau diesen Augenblick ging.

Die Filme mit Bud Spencer und Terence Hill gehörten zu einer speziellen Zeit, einem speziellen Alter und speziellen Momenten. In seiner eigenen Kindheit und Jugend bewegten sie sich weit ausserhalb dessen, was man als Action oder Science Fiction bezeichnet. Dafür liessen sie einen lachen, schmunzeln und sorgten stets für allerlei Heiterkeit und innerlicher Freude.

Selbst heute noch handelt es sich um filmerische Kultobjekte, die von ganzen Familien und Generationen angeschaut werden. Sie sind auch ein Stück der eigenen Vergangenheit und von einem selber. Die Klarheit ihrer Rollen ermöglichte es jedem Zuschauer sich hineinzuversetzen und so mit dem Inhalt zu verschmelzen. Die gespielten Momente der Heiterkeit erreichten jeden der sie sah, weil es vorstellbar war und man so daran teilnehmen konnte. Die Schlägereien, Sprüche, Dialoge, oft kam es einem dabei vor, selbst Protagonist zu sein. Wie die bösen Jungs, egal wie viele es waren, immer eines übergezogen bekamen und das Gute am Ende für einen Ausgleich und Gerechtigkeit sorgte.

Das voluminöse Auftreten von Bud sorgte stets für Sicherheit und Klärung jeder Situation. Die Leichtigkeit und frechen Sprüche von Terence hingegen ergänzten jede Situation. Beide waren das perfekte Duo im Film, egal um welche Rolle oder Genre es sich handelte. Unvergessene Klassiker wie „vier Fäuste für ein Halleluja, oder „zwei wie Pech und Schwefel“, sorgten für ungeahnte Heiterkeit, Lebensfreude und lang anhaltende Begeisterung.

Es fühlte sich stets anders an als ein James Bond. Aber nicht nur wegen eines ganz unterschiedlichen Genres oder der schauspielerischen Leistung. Bud und Terence erreichten den Zuschauer auf eine ganz andere und spezielle Art - man verschmolz regelrecht mit den Ereignissen und den von ihnen gespielten Personen auf der Leinwand, zumindest als Mann. Und auch heute, wenn man sie schaut, muss man schmunzeln, denkt an seine eigenen Jugend zurück und erinnert sich in Freude an jene Momente des Kinobesuches.

Sie haben sich beide mit ihren Persönlichkeiten verewigt, auf ihre spezielle Art und dafür darf man dankbar sein. Mit dem Tod von Bud ist kein grosser Künstler oder kein hervorragender Schauspieler gegangen, aber sehr wohl ein bemerkenswerter Mensch, der auch unsere eigenen Leben auf seine spezielle Art bereichert und begleitet hat. 


Mit ihm ist ein Mensch gegangen, der unser aller Leben erheiterte und für kurze Augenblicke der Freude gesorgt hat. Mit ihm ist fast schon ein Freund gegangen, an den man immer im positiven denkt und der ein Lächeln auf die Lippen zaubert. An ihm erkennt man, das man selber älter geworden ist und wie schnell das Leben an einem vorbei zieht. Es sind dies jenen Momente, die uns die Endlichkeit der eigenen Existenz aufzeigen, wenn einem etwas aus Kindheitstagen für immer verloren geht.

Danke, dass es Dich gab, dass man Dich erleben und an Dir erfreuen durfte.
Gesellschaft

Kommentar veröffentlichen

Author Name

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Powered by Blogger.