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Früher gab es ja in der Politik Einzelfälle die hat man als Fehlbesetzung eher weniger wahrgenommen, weil sie so im Hintergrund vor sich hingedümpelt sind. Heute ist es umgekehrt, die Fehlbesetzungen dümpeln im Rampenlicht, zwar nicht besser als jene damals auf der Reservebank, dafür aber umso lauter. 

Sie haben sich so erfolgreich etabliert, dass man politisch gar nicht mehr weiss, wo mit dem Ausmisten beginnen. Kein Silberstreifen am Horizont von Nachwuchspolitikern, die einmal aus der 2. Reihe nach vorne kommen könnten, selbst in der 6. Reihe ist weit und breit kein Hoffnungsschimmer in Sicht, niemand, der nach vorne treten könnten. Dafür sollte die sogenannte aktuelle erste Reihe, man nennt diese den Vorstand der SPD oder CDU… das bleibt sich bei den Altparteien gleich, lieber in die 10 Reihe nach hinten treten.

Einer dieser Ober-Fehlbesetzungen - nein nicht Sigmar Gabriel, der ist ja schon so etabliert, dass man sich die SPD ohne ihn gar nicht mehr vorstellen kann, ist sein Arbeitskollege Ralf Stegner. Der Ralf ist auch so ein Demokratiefeind aus dem Lehrbuch. Also, er gehört zwar dem Papier nach zur SPD, die ja ja einmal als Volkspartei, bis der Sigmar kam, galt, aber der Ralf, der lebt aus demokratischer Sicht auf der dunklen Seite der Macht. So ein Darth Vader der SPD, nur statt des schwarzen Anzuges hat er sein falsches Lächeln.

Seine Oberlehrerhaftigkeit klebt an ihm wie Leim - da kann er noch soviel duschen, es nützt nichts. Vor allem wenn er bei Diskussionen den Mund aufmacht, darf man auf nichts Neutrales oder Sachliches hoffen, meistens eher beleidigend, unsachlich und rein emotional. Das Gesicht verzieht sich dann bei ihm so, als ob es ihm gerade die Galle hochgekommen ist und sich der Magen–Darm-Trakt zusammenzieht, kurz bevor man den Toilettendeckel hochreissen muss.Wo nichts drin ist, kann einfach auch nichts raus. Der wirkt immer so wie ein aufgeblasener Autoreifen, voll unter Druck und sobald man das Ventil öffnet, zischt es nur.

Ralfis kontinuierliche und verlässliche Stillosigkeit ist schon legendär. Sein argumentatives Tätigkeitsfeld und seine Argumentationstaktik befinden sich immer unterhalb der Gürtellinie, nur nie auf Augenhöhe und von Mensch zu Mensch - das ist ihm gänzlich unbekannt. Er ist resistent gegen andere Argumente und Respekt vor einer anderen Meinung kennt er nicht ist ihm gänzlich unbekannt. Dieses Verhalten das scheint mittlerweile in der SPD Familie zu liegen und nicht nur da. Dort gilt nicht weniger ist mehr, sondern nichts ist viel.

Wer weder mit Argumenten noch mit Persönlichkeit etwas bewirken kann, der wird zu einem Ralf Stegner. 2014 hat er sich  über eine Abstimmung in der Schweiz empört, weil die Schweizer ihn nicht vorher gefragt haben, ob und was ihm wohl recht wäre. Glücklicherweise in dieser Diskussion bei Hart aber Fair, stand Roger Köppel zur Seite, der ihm einmal so grundlegenden Unterricht in direkter Demokratie erteilt konnte - ein Alptraum für den Ralfi.


Gesellschaft

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