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Endlich - dass man das noch einmal erleben durfte! Zuerst die Zigarettenwerbung mit ihren krebserzeugenden Produkten und jetzt die sexistische Werbung mit ….. verdammt, was war es gleich noch einmal bei der sexistischen Werbung?

Der Entwurf von Justizminister Maas sieht vor, dass künftig Plakate oder Anzeigen unzulässig sein könnten, die Frauen oder Männer auf Sexualobjekte reduzieren. Büstenhalter & Co sollen also in der Werbung nicht mehr sichtbar sein. Was an Männern sexistisch sein könnte, entzieht sich meiner Kenntnis, aber bei Frauen, da liegt es klar auf der Hand. Da ist einfach alles sexistisch, hoch erotisch und provokant. Aus der männlichen Gedankenwelt weiss man ja sowieso, dass das Kopfkino viel schöner ist als nackte Tatsachen. Einen BH erahnen, aber nicht sehen, ist viel erotischer als ihn zu vermuten und dann anzufassen……. oder so.

Früher war ja Justizminister ein ehrenwertes Amt, aber seit Heiko in seinem moralischen Raubritter- und Denunziantentum unterwegs ist, hat auch dieses Amt an Würde verloren. Wer nimmt schon einen Pomadegetränkten Politiker für voll, dessen einzige Berufung der Kreuzzug gegen anders denkende zu sein scheint? Ein Justizminister, dessen Werte und Betrachtungsweisen den Bürgern aufgezwungen werden sollen und die niemand braucht oder will. So geistert und stolpert er durch sein Amt, nicht mit Würde, sondern als Schutzpatron von Denunziant, die im Internet nach Hasskommentare fahnden und diese löschen. Er steht für einen demokratischen Wandel im Staat, wie kaum ein anderer, hin zur versteckten Dikataur.

Die SPD hat sich seit den Übergriffen von Köln gedacht, da müsse man etwas unternehmen. Also die neuen, zugezogenen Facharbeiter vor den unmoralischen Deutschen schützen. Nur, wer schützt die Deutschen vor den Facharbeitern und deren Justizminister? Man sieht also, das Konzept ist durchdacht und die SPD arbeitet auch weiterhin stramm an ihren 5%.
Im eigenen Land zählt ja der Bürger und seine eigene Meinung bekanntlich nicht viel, deswegen kann es so mit ihm nicht weitergehen. In Deutschland muss der deutsche Staatsbürger endlich lernen, das Land und die Sitten mit anderen zu teilen. Das beginnt bei der Werbung, welche in seiner bisherigen Form, den neuen Facharbeiter und zukünftigen Bundesbürger so nicht mehr zumutbar ist. Das hat auch die SPD erkannt und es dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein, bis man den Frauen empfiehlt, einen Schleier zu tragen.

Jetzt hat der Heiko das natürlich anders begründet. Er kann sich zwar vor eine Kamera stellen, in seinem Aal Anzug und gestriegelten Haaren, um als Zuchtmeister deutscher Werte aufzutreten, aber die Begründung lässt einen nur noch erschauern.

Die Partei will demnach ein "modernes Geschlechterbild" in der Gesellschaft formen.
Übersetzt heisst das: Brüste gehören unter den Pulli, Slips in die Hose und ein männlicher Adonis ist auch nicht mehr erwünscht. Jetzt stelle man sich einmal den Beckham mit seiner Unterhosenwerbung vor, gibt es in Zukunft nicht mehr. Den Beckmann stattdessen mit einer Sprechrolle zu versehen, um auf seine Unterhosenwerbung aufmerksam zu machen, wer kann sich das vorstellen oder will sich das antun?

Ob der Moralapostel Heiko bei diesem Gesetz Entwurf damit gerechnet hat, das sich seine neue Freundin für den Playboy auch nackig macht? Aber nein, Playboy ist ja ein Kulturgut, da geht es nicht um Werbung, also weitermachen…
Letztens konnte man den Heiko wieder vor laufenden Kameras sehen. Wie er sich vor das Mikro stellt, ernster Blick, gelangweiltes Äusseres, gestraffte Miene, aalglatt wie ein Saubermann der Nation, und während er sprach, beide Hände in der Tasche. Das ist er, der Justizminister 2.0.


Gesellschaft

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