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Vielleicht hat ja schon einmal jemand vom Joachim gehört, der ist in Deutschland Bundespräsident. Stets mit theatralischem Blick, einer dramaturgischen Stimme, die jedes Hörspiel in die Knie zwingen würde, werden seine Reden und Ansprachen gerne von seinem seelsorgerischen Auftreten begleitet.

In einem Interview von Februar 2016 hat er dem WDR gegenüber scheinbar folgende Aussagen gemacht.

Nein, als Kritiker der Kanzlerin möchte der Bundespräsident sich nicht verstanden wissen. Aber Joachim Gauck bekräftigt im WDR-Interview, dass er es für sinnvoll hält, über Begrenzungsstrategien nachzudenken.  


Da wird seine Busenfreundin Angela sicherlich begeistert gewesen sein, als sie das hörte. Joachim ist auf ihrer Seite und egal, wie sehr sie das Land spaltet und in den Abgrund reisst, Joachim hat damit kein Problem.
Dabei ist es eine seiner Aufgaben, als Bundespräsident, "die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen zusammenführen„

Jeder mit gesundem Menschenverstand hingegen fragt sich jetzt, wozu ist der Joachim dann überhaupt Bundespräsident und wann fängt er endlich damit an? Es ist seine Pflicht und Teil seines Jobs als das Gewissen der Gesellschaft zu fungieren und politische Entscheidungen auch einmal kritisch zu durchleuchten und sich dazu zu äussern. Das kann er auch in neutraler Form, aber anscheinend weiss er das nicht.
Frühere Bundespräsidenten konnten das und waren sich ihrer Verantwortung bewusst. Sie haben nämlich die Interessen der Bürger vertreten und nicht die der politischen Parteien. Jemand, der dazu nicht fähig ist, weil hoffnungslos überfordert - das hat sich ja vor allem in den letzten Monaten beim Joachim gezeigt - der sollte lieber im Keller mit seiner Modelleisenbahn spielen, aber doch keine Bundespräsident sein.


So richtig kommt man allerdings in Fahrt, wenn er da sagt: „ ...über Begrenzungsstrategien nachzudenken“ 

Über welche Begrenzungsstrategien möchte er denn nach etlichen Monaten unkontrollierten Zuflusses, Spaltung der Gesellschaft und Zerstörung der Demokratie, Zerfall unserer rechtsstaatlichen Ordnung usw. nachdenken? Also, wie muss man sich das Nachdenken bei einem Bundespräsidenten vorstellen? Oder meint er da nur alle anderen?

Wie viele Stammwähler müssen die etablierten Parteien denn nochverlieren, die sie mit ihrer Politik der Unfähigkeit, totalen Versagens, dem sich gegenseitigen Beschimpfen usw. zur AfD & Co treiben?
Wann fangen die etablierten Parteien endlich an, sich für die Interessen ihrer Wähler zu interessieren? Wann fängt der Joachim denn endlich an zu handeln?

Hallo Joachim, handeln, schon einmal gehört? Das entsteht dann, wenn es beim Nachdenken ein Ergebnis gibt, dass sofort umgesetzt werden muss, dann tritt eine Handlung ein. Wer nur noch wie die etablierten Parteien nachdenkt und sich tot diskutiert und auf alles andere blindlings einprügelt was eine anderer Meinung hat, der kann gar nicht mehr handeln, er ist ja mit prügeln beschäftigt.

Die beste Aussage aber kommt noch. Das ist die, wo man meint, es zieht einem den Boden unter den Füssen weg:

"Wenn in der Mehrheitsgesellschaft das Gefühl dafür, dass Solidarität unser Lebensatem ist, wenn das schwinden würde und aus Angst und Abwehr sich eine kollektive Identität entwickeln würde, die immer nur 'Das Boot ist voll' schreit, dann hätten wir ein moralisches Problem und nicht nur ein politisches." 

Versuchen wir das einmal zu übersetzen (sollte das jemand anders verstehen, dafür sind die Kommentare da):

Der Bundespräsident, der Repräsentant des höchsten politischen Amtes in Deutschland sagt also: Wenn der Widerstand unter der Bevölkerung gegenüber diesem unkontrollierten Flüchtlingsstrom zunimmt, dann haben die Deutschen ein moralisches Problem.  

Nur zur Erinnerung, vom 1.1.-7.2.2016 sind ca. 70.000 Flüchtlinge ins Land geströmt. Das Problem ist also nicht, so Joachim, die schiere unkontrollierte Menge an Flüchtlingen die ungehindert nach Deutschland strömen, sondern das Problem sind die Deutschen selber, mit ihren verkorksten Moralvorstellungen, weil sie zunehmend dagegen aufbegheren.

Dabei, und das vergisst der Joachim, haben wir in Deutschland kein moralisches, sondern ein rein politisches Problem, denn das Parteienwesen versagt auf ganzer Linie. 

Das Problem nach Köln und was sonst noch alles an negativen Randerscheinungen, wie zunehmende Verunsicherung der Bevölkerung in Deutschland, zunehmende Kriminalität usw. all das sind ja berechtigte Gründe warum der Widerstand wächst.

Offensichtlich hat der politische Sauerstoffmangel auch das Amt des Bundespräsidenten erreicht.

Gesellschaft

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