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Liebes Tagebuch

Du hast ja sicherlich auch von dieser endlosen, verbindenden und verpflichtenden Beziehung zwischen Israel und Deutschland gehört? Na es hat doch da ein geschichtliches Ereignis in der Vergangenheit gegeben, das man weder schönreden, noch verharmlosen darf, welches Deutschland aber scheinbar auf ewig, an Israel kettet.

Dabei kann man die Vergangenheit nicht ändern, und einem ganzen Volk über Generationen hinweg Schuldgefühle einzuprügeln, ist natürlich ein hervorragendes Manipulationsinstrument, um als Wiedergutmachung immer mehr zu fordern. Politiker und die Presse in Deutschland lassen nichts unversucht, das eigene Volk darauf hinzuweisen, dass man bis ans Ende der Welt moralische Verpflichtungen gegenüber Israel hat.

Deshalb ist es ja höchste Eisenbahn, nachdem Deutschland Israel bereits mehrere U-Boote quasi geschenkt hat - dank dem deutschen Steuerzahler - dass sie jetzt weitere Kriegsschiffe erhalten werden. Was eignet sich da besser als 4 Korvetten, welche ebenfalls ungefragt vom deutschen Steuerzahler mitfinanziert werden?

Es wäre doch einmal interessant, das deutsche Volk darüber abstimmen zu lassen, ob sie mit solchen Waffenexporten einverstanden sind und sich auch bereiterklären, diese mitzufinanzieren? Eine Volksabstimmung, so wie in der Schweiz. Man nennt das „Direkte Demokratie“. Ein Begriff, bei dem es den meisten deutschen Politikern kalt über den Rücken läuft.

Dass moralische, ethische Verpflichtungen als Zahlungsmittel für die Verbrechen der Vergangenheit in Waffen gepackt werden, um damit seine angebliche Schuld zu begleichen ist wirklich bemerkenswert.
Natürlich darf nicht ausser acht gelassen werden, das deutsche Waffen im eigentlichen Sinne gar keine Waffen sind, sondern immer nur dem Friedenserhalt dienen und somit eine ganz andere Bedeutung erhalten. Sie sind ja auch nicht zum Töten gedacht, sondern gelten stets der Abschreckung.

Wann mit der Stationierung von deutschen Bodentruppen auf den Golan Höhen zu rechnen ist, oder Leopard 2 und Schützenpanzer Marder bei der Umsetzung der israelischen Siedlungspolitik zu Diensten sein dürfen, ist nicht bekannt.

Da es ja eine historische Verbindung zwischen Deutschland und Israel gibt, was eignet sich besser um diese Freundschaft zu unterstreichen, als nicht nur Waffen zu schicken, sondern auch gleich dazu das Bodenpersonal, welches diese Waffen bedienen kann?
Aus gutem Grund stellt man sich deshalb die Frage, wann kann, oder vielmehr darf man eventuell mit Bodentruppen aushelfen? Gut, die müsste man natürlich in israelische Uniformen packen, sonst könnte es in den arabischen Ländern zu einer Fehlinterpretation kommen. Aber irgendwie wird man das auch noch hinkriegen.

In der heutigen Zeit, mit all unseren kriminellen und unfähigen Politikern, ist das alles nur eine Frage der Formulierung um etwas das falsch ist als richtig erscheinen zu lassen, von daher lassen wir uns überraschen.

Dein Günter
Gesellschaft ,

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