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Liebes Tagebuch

es war wieder einmal soweit, Europawahlen standen vor der Haustür. So eine Haustür kann ja manchmal ein recht zwiespältiger Bereich der eigenen vier Wände sein. Auf der einen Seite öffnet man sie nur allzu gerne für gute Freunde und im nächsten Moment stehen die Zeugen Jehovas davor und man knallt sie gleich wieder zu. Die Europawahlen sind noch einmal eine Steigerung, denn jetzt stehen politische Schönredner und Dummschwätzer vor der Haustür, die uns ihr verkorkstes Demokratieverständnis und Weltbild andrehen möchten. Diese politischen Scientologen unterlassen ja rein gar nichts, damit wir sie wählen. Am liebsten möchte man wegen ihnen die Haustür ganz zumauern und jedes Land, das kein EU Mitglied ist, darf sich glücklich schätzen an diesem politischen Affentheater und Wahlgenerve nicht teilnehmen zu müssen.

Ab einer bestimmten Gehaltsklasse und Machtstufe scheinen viel zu viele Politiker automatisch die Bodenhaftung durch eigene physikalische Gesetzmässigkeiten zu verlieren und dann geht es nicht mehr um die Interessen des Landes oder Volkes, sondern um Macht, Lobbyismus usw. – halt allem, wofür man sie definitiv nicht gewählt hat. Dabei kann man auch schon einmal sein ganzes Volk verraten, wenn man z.B. nichts gegen die Bespitzelung durch die USA und den „heroischen“ Abhörwahn der NSA gegen das eigene Volk unternimmt, und erst empört ist, als sich herausstellt, das man auch als Politiker von diesem Bespitzelungswahn nicht ausgenommen ist. Die geheuchelte Bestürztheit, die in solchen Momenten von einem Politiker vor laufenden Kameras hinausgetragen wird, ist ein Klassiker, reich an Unterhaltungswert.

Solche Politiker, egal ob im eigenen Land oder auf EU-Ebene, soll man also wieder wählen und sich bei ihnen auch noch dafür bedanken, das sie Probleme aussitzen, verschleppen und grundsätzlich negieren, obwohl sie – wie ein Waldbrand in Kalifornien – für jeden so offensichtlich erkennbar sind.

Eine politische Schizophrenie sondergleichen. Mit dieser kontaminierten Berufsgruppe und dem politischem Sondermüll kann man so rein gar nichts anfangen. Die verseuchen ja alles was mit Demokratie zu tun hat und auf Besserung darf man gar nicht erst hoffen – im Gegenteil – es wird immer schlimmer.
Solange wir uns von diesen politischen Dilettanten und ihren Parteien nicht befreien, wird das mit der Demokratie nichts mehr. Wirkliche Demokratie bedeutet ja, das alle Macht beim einzelnen Bürger liegt und dazu braucht es weder Politiker noch Parteien.

Vielmehr hat man uns glauben gemacht, es gehe nicht ohne sie und wir seien verloren. Vor allem sind wir auch noch darauf hereingefallen. Jetzt haben wir den Salat und sind unfähig uns von diesen politischen Parasiten zu befreien.
Für den längst entmündigten EU-Bürger ist es also wieder an der Zeit, sich fleissig das eigene Grab zu schaufeln und Politiker zu wählen, die Europa immer mehr in eine Diktatur verwandeln und das bereits erfolgreich praktizieren.

Jetzt tun sich ja Wähler, warum auch immer, relativ schwer, eine Partei oder einen Politiker zu wählen, dabei ist das ganz einfach. Erstens spielt es keine Rolle, wen man wählt, da sie uns weder mehr Demokratie bringen noch die Interessen der Bürger vertreten – und zweitens, ach das habe ich wieder vergessen ... Wer wählt, der sollte sich vorstellen er geht Tauchen mit verschiedenen Tauchpartnern. Jeder der Tauchpartner dreht dir den Hahn deiner Pressluftflasche in 30 Meter Tiefe zu, so dass du keine Luft mehr bekommst und am Ende sollst du dann den wählen, der das am besten gemacht hat und dich dafür auch noch bei ihm bedanken! Das ist Politik!

Die Politiker in Brüssel, also Europaabgeordnete & Co, sind ja eigentlich gar keine Politiker im wirklichen Sinn, sondern in der Regel Ausschussware. Um dort tätig zu sein bekommt man das Ticket ja nicht, weil man über besondere Fähigkeiten und Talente verfügt. Es sind eher diejenigen dort, welche schon in ihren eigenen Ländern nichts zustande gebracht haben und die eigenen Bürger und Parteifreunde vor Ort in die Verzweiflung getrieben haben. Aber anstatt, das man ihnen eine Schaufel oder eine Spitzhacke in die Hand drückt, damit sie endlich einmal körperlich hart arbeiten, um gewisse Funktionen im Gehirn, die bereits abgestorben sind, wieder zu aktivieren, werden sie nach Brüssel versetzt. Sie werden also quasi für ihre Inkompetenz auch noch belohnt.

Dort treffen sie auf eine Vielzahl von Kollegen unterschiedlichster Parteien und Länder. Da ist es doch klar, dass man sich da wohlfühlt und es nicht mehr möglich ist den gesunden Menschenverstand anzuwenden um die Interessen des eigenen Landes oder seiner Bürger zu vertreten.
Ein Normalbürger mit gesundem Menschenverstand käme in einem solchen Umfeld schnell in die Klapsmühle oder würde sich von der Brücke stürzen. Nicht so der Politiker, er fühlt sich unter seinesgleichen wohl, hat er doch lauter Kollegen um sich herum mit denen er fernab vom gesunden Menschenverstand streiten und diskutieren kann.

Für Unvermögen und Inkompetenz wird man als selbstständiger Unternehmer, in der freien Marktwirtschaft in der Regel abgestraft und muss die Konsequenzen tragen. Ein Unternehmer, der nichts zustande bringt, wird also auch keinen Erfolg haben.
Anders in der Politik. Hier muss man keinen Erfolg haben, um weiterzukommen, denn die ihre Gesetzmässigkeiten funktionieren anders, falls es überhaupt welche gibt. Voraussetzung für Brüssel ist natürlich, dass man lange genug in seiner Partei tätig war und sich an all den parteiinternen Intrigen, Machtspielen und sonstigen unmenschlichen Spielereien ausreichend beteiligt hat.

In Brüssel angekommen werden die Gewählten dann völlig überbezahlt, denn Unfähigkeit hat eben ihren Preis. Weil sie daheim in ihrer eigenen Partei nichts erreicht haben, müssen sie das jetzt nachholen und fangen an, über andere, sprich die EU-Bürger, zu bestimmen, denn das Herumkommandieren, dummes Diskutieren und sinnlose Entscheidungen mit oder ohne Erfolgsgarantie machen doch jedem Spass. Ausserdem kann man sich so richtig wichtig machen und das fühlt sich ja bekanntlich gut an. Aus diesem Grund lieben sie ihren Job und meinen auch noch sie täten den Bürgern einen Gefallen oder etwas Gutes und diese müssten ihnen für all das Unvermögen und die Inkompetenz dankbar sein.

Entsorgen kann man diesen politischen Sondermüll aber leider auch nicht, denn nach Brüssel kommt bekanntlich nichts mehr wo man sie noch hinschicken könnte! Wenn man genauer darüber nachdenkt, ist Brüssel eigentlich nichts anderes, als eine politische Sondermülldeponie weil niemand weiss wohin mit den politischen Castor-Transporten.

Dein Günter

Europawahlen, politik, Angela merkel

Gesellschaft

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