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Liebes Tagebuch

Eine Horrormeldung überschattet meinen Frühstückstee.

- Handkuss als sexuelle Belästigung. Sechsjähriger vom Unterricht suspendiert -

Weil er seiner Mitschülerin einen Handkuss gegeben hat, wird ein 6jähriger im US-Bundesstaat Colorado für einen Tag von der Schule suspendiert, und in der Schulakte ist nun ein "Fall von sexueller Belästigung" vermerkt.

Endlich reagiert man auch in den USA auf dieses zügellose Leben und diese unkontrollierten Ausschweifungen von Jugendlichen und so. Das wurde auch allerhöchste Zeit.

Erst gestern viel mir, bei der Vorbeifahrt an einem Kindergarten auf, wie sich zwei unserer jüngeren Zeitgenossen, ein Mädchen und Junge (gottseidank) umarmt haben und dann, händchenhaltend in das Gebäude gingen. Da ist es natürlich naheliegend, dass mit diesen beiden Kindern etwas grundlegendes nicht stimmt. Halbwegs normale und gesunde Kinder würden sich niemals ein Küsschen geben, geschweige denn händchenhaltend nebeneinader laufen. So etwas ist Teufelswerk und bedarf einer umgehenden Klärung.

Auf meine Frage, was sie da eigentlich machen, schauten mich die 4-5jährigen ungläubig an. Danach ging es gleich zur Kindergartenleiterin, um ihr klarzumachen, was da für Triebtäter herangezüchtet werden, und ob sie nicht das Gefühl hat, das diesem Treiben Einhalt geboten werden müsse?

Als sie dieses verneinte, war der Fall von mangelnder Sorgfaltspflicht ganz klar. Daraufhin habe ich das Gebäude verlassen, alle Termine abgesagt und im Auto darauf gewartet, dass die Eltern dieser beiden Kinder am Nachmittag erscheinen.

Die haben aber etwas zu hören bekommen, soviel mangelndes Verantwortungsbewusstsein habe ich bisher gar nicht für möglich gehalten. Es gab einen ziemlichen Auflauf mit den anderen Eltern, aber dank meinem Gasspray und dem Eletroschocker konnte ich schnell die Übersicht zurückgewinnen.

Als dann die Polizei kam, weil sich die Eltern meiner Hilfe verweigerten, den beiden Kindern hatte ich zwischenzeitlich Handschellen verpasst, wurde es noch einmal brenzlig, denn das mit dem Benzinkanister über mir ausgiessen verschaffte mir zwar kurzfristig noch einmal Gehör bei allen Anwesenden, aber letztendlich musste ich doch klein beigeben.

Jetzt habe ich viele neue Freunde, weil ich doch in dem Raum bei der Polizei warten musste bis ich drankam und der Haftrichter und Psychologe meinten beide ich könne nach Hause gehen. Das hat man von seiner Hilfsbereitschaft. Dabei wollte ich nur die Gesellschaft schützen.

Dein Günter
Gesellschaft

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