.
.
.


Liebes Tagebuch

Endlich, endlich greifen einzelne Staaten bezüglich der Schwulen scheinbar durch. Dass dies jedoch von ausserhalb Europas und der westlichen Demokratien kommt und sich verschiedene Länder dafür stark machen, die ja für ihr Demokratieverständnis und ihre Handhabung der Menschenrechte bestens bekannt sind, sollte uns nachdenklich stimmen. Die Golfstaaten Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Saudi Arabien, Bahrain, Katar und Oman wollen einen ‚medizinischen‘ Schwulentest bei der Einreise unverheirateter Ausländer einführen. Nicht umsonst ist man dort den Europäern weit voraus mit einem Gesetzt, Homosexualität unter Strafe zu stellen.

Das wurde wirklich allerhöchste Zeit, dass man sich auf staatlicher Ebene endlich einmal dazu durchringt, etwas gegen diese Berufs- oder vielmehr Patientengruppe zu unternehmen. Wie wir ja von verschiedenen Religionen und besonders gut aufgeklärten Menschen wissen, wird Schwulsein immer noch für eine Krankheit gehalten.
Daher ist es staatliche Pflicht, uns vor diesen Kranken zu schützen, sei es durch eine Impfung, ein Gebet, die Erhöhung der Kirchensteuer oder durch ein Kruzifix über dem Bett.

Dass es allerdings ausgerechnet die Golfstaaten in ihrem Aufklärungseifer sind, die ja bekannt sind für Menschenrechte, Menschenwürde und Gleichberechtigung von Mann und Frau, sollten wir hier in Europa dankbar zur Kenntnis nehmen. Darauf ist einfach noch keiner bei uns gekommen.
Noch immer ist man ja bei uns der völlig verkorksten Ansicht, Homosexuelle/Bisexuelle seien gleichberechtigt und hätten ein Anrecht darauf, sich zügellos zu vermehren. Dass es auch anders geht wird uns jetzt von den Scheichs gezeigt.

Dort wo man noch gerne vergewaltigte Frauen, also die Opfer, steinigt oder sie sonstigen Repressalien unterzieht, das zeugt doch von einem tadellosen Justizsystem - welcher demokratische Staat kann sich damit brüsten?
In den Golfstaaten als Vergewaltiger freigesprochen zu werden, noch mehr Demokratie geht ja gar nicht. Davon könnten sich die europäischen Staaten eine Scheibe abschneiden. Überhaupt, jemand der freiwillig als Frau inkarniert und geboren wird, ist selbst schuld. Schon als Frau, also als minderwertigere Lebensform geboren zu werden, zeugt doch bereits von schwachem Verstand.

Wer sich aber freiwillig zum Schwulen/Bisexuellen im Laufe seines Lebens entwickelt, dem kann in seiner Verantwortungslosigkeit wirklich nicht mehr geholfen werden. Schliesslich wird man ja nicht als Schwuler geboren, sondern irgendwann wacht man morgens auf und ist es. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Würden diese Betroffenen einfach nicht mehr an ihren eigentümlichen Aggregatszustand denken oder dessen Folgen in ein Taschentuch schnäuzen, es gäbe deutlich weniger Schwule und Bisexuelle, das ist gewiss.

Wer schwul oder bisexuell ist zeigt damit einfach auch seine egoistische Denkweise und Genusssucht, denn wer von uns outet sich nicht gerne selbst, mit allen damit verbundenen Konsequenzen?
Was gibt es schöneres, als seiner eigenen Familie mitzuteilen schwul/bisexuell zu sein und von ihr verstossen, abgelehnt oder wer weis was zu werden? Jeder von uns würde gerne diesen inneren Zwiespalt, diese Verzweiflung und Ablehnung miterleben, wenn einem das eigene Umfeld malträtiert. Soviel Freude mag man niemanden gönnen, deswegen sind die Massnahmen aus dem Land von 1001 Nacht auch höchste Zeit.

Wahrscheinlich werden sie demnächst einen Schwulen/Bisexuellen-Scanner am Flughafen aufbauen, der bei genetischen Auffälligkeiten gleich Alarm schlägt. Links geht es dann zur Steinigungsecke für alle schwulen Täter aus islamistischen Ländern und rechts wartet der päpstliche Exorzist für die christlichen Söhne Satans…

Warum man sich allerdings nicht gleich zu einer allgemeingültigen globalen Kennzeichnungspflicht durchringen konnte, z.B. ein Symbol 25x25 cm unauffällig auf die Stirn zu tätowieren, in den Farben seines Landes, oder diesen Delinquenten gleich die rechte Hand abzuhacken, die sie dann um den Hals tragen müssen, bleibt ein Rätsel.

Irgendwie hat man das Gefühl, die Erdöldämpfe köcheln so aus dem Sand nach oben, dass sie gewissen Staatsführern und Politikern dort das Hirn wegnebeln. Da kann man nur jedem einen Selbstversuch dringend ans Herz legen, um die Scheichs besser zu verstehen. Man binde sich eine Dose Motoröl vor die Nase, so für ein bis zwei Wochen und laufe damit herum. Bald wird man feststellen, dass einem das Motorölschnüffeln nicht besonders gut tut, bekommt aber dadurch ein viel klareres Bild für diese Menschen hinter den arabischen Kulissen, die solche Ideen entwickeln und sie auch noch umzusetzen gedenken.

Dein Günter
Gesellschaft

Author Name

Kontaktformular

Name

E-Mail *

Nachricht *

Powered by Blogger.