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Liebes Tagebuch

Endlich wieder einmal eine erfreuliche und hochaktuelle Nachricht. Man muss schon lange suchen, bis man ein Land findet, in dem Frauen nicht Autofahren dürfen, zumindest offiziell nicht. Glücklicherweise gibt es das noch, obwohl man eigentlich dabei an Nordkorea oder Afghanistan denkt. Weit gefehlt, es ist wieder einmal Saudi Arabien, das wie üblich mit der Gleichberechtigung von Mann und Frau für Furore sorgt.

Viele mögen sich da empören, aber die Wirklichkeit, die Hintergründe, warum man dort Frauen bewusst vor der Apokalypse der Selbstständigkeit schützen möchte, scheint niemanden zu interessieren.

Das Schicksal des Mannes und sein historischer Untergang nahm seinen Lauf als Gott sich entschied, ihm die sündige Eva vor die Tür zu legen. Er schuf sie aus seiner Rippe, und dieses denkwürdige Ereignis verfolgt alle Männer bis zum heutigen Tag. Dass Frauen aus seiner Rippe sind, zeigt den Männern ihre göttliche Verbundenheit zu dem Weibe. Dies wiederum will heissen, wenn sie über die Stränge schlägt, sich also emanzipiert usw., dann ist eigentlich der Mann daran schuld, weil sie ja ein Teil von ihm ist.

Genau aus diesem Grund möchte der Mann in Saudi Arabien seine Evas vor Schlimmerem bewahren, und ein Fahrverbot ist definitiv der richtige Ansatz.

Hier die wichtigsten Gründe, denn Frauen sind sich über folgendes beim Autofahren nicht bewusst:

1. Alles über Schritttempo, also höhere Geschwindigkeiten, wirkt sich degenerativ auf das Gehirn aus. Da es bei Männern nicht darauf ankommt und Frauen an dieser Stelle ihres Körpers mehr zu verlieren haben, will man sie davor schützen.

2. Früher hat man ja Männer vor den Pflug gespannt, während die Frau hinten gesteuert hat. Vorne musste man nur stur mit Muskelkraft ziehen, während hinten die Koordination unter Verwendung des weiblichen Gehirns stattfand. Umgekehrt hätte es nie funktioniert. Sie hätte vielleicht noch genug körperliche Kräfte zum Ziehen aufgebracht, aber ob er die richtige Richtung gefunden hätte darf bezweifelt werden.

3. Durch das Autofahren kann man schwanger werden. Eine Theorie die von Skeptikern müde belächelt wird, dabei wissen wir alle, dass beim Anfahren Fliehkräfte freigesetzt werden. Wer beim Autofahren schon mal mit voller Blase unterwegs war, weiss, was gemeint ist. Jedenfalls drücken diese Fliehkräfte bestimmte Körpersäfte, falls vorhanden, in den hinteren Teil der … - Ihr wisst schon. Deswegen werden viele Autofahrerinnen kurz nach einem Quicky schwanger, wenn sie gleich danach autofahren. Es gibt zwar keine Statistiken dazu, aber jedem wird klar, dass dies logisch klingt; oder hat schon einmal jemand erlebt, dass ein Mann durch das Autofahren nach einem Quicky schwanger wurde?

4. Frauen haben weniger Unfälle, verbrauchen weniger Benzin und sind wesentlich ausgeglichener beim Fahren als Männer, und genau hier liegt das eigentliche Problem. Sie schaden massiv der Unfallindustrie und den damit verbundenen Arbeitsplätzen. Weniger Unfälle, weniger Krankenhausaufenthalte, weniger Reparaturen. Also, da entsteht ein volkswirtschaftlicher Schaden ungeahnten Ausmasses für alles was nicht repariert etc. werden kann, weil Frau ihren Dickkopf durchsetzt und keine Unfälle baut.

Geringerer Benzinverbrauch, auch das ist ein Stein des Anstosses. Sie tun niemandem einen Gefallen mit ihrem egoistisch sparsamen Fahrstil auf Kosten der Petroleumindustrie. Es gäbe noch hunderte andere Argumente und Punkte bei denen der Allgemeinheit durch weibliche Fähigkeiten und Talente ungeheurer Schaden zugefügt wird. Allerdings scheint man sich darüber nur in Saudi Arabien im Klaren zu sein.
In Saudi Arabien gibt es auch mehr Demokratie, als man sich in Europa überhaupt vorstellen kann. Prügelstrafe, Todesstrafe und vor allem Unterdrückung der Meinungs- und Religionsfreiheit. Warum die noch nicht in der EU sind bleibt ein Rätsel.

5. Autofahren fördert das Rauchen bei Frauen und somit das Krebsrisiko. Viele Frauen rauchen vor, während und nach einer Autofahrt. Der Grund ist ganz einfach. Vielfach überschätzen sie sich oder trauen sich nichts zu, je nachdem gilt eines von beiden, und werden nervös. Schon der Anblick eines PKWs löst eine erhöhte Herzfrequenz aus. Setzt man sie nach hinten, bleibt alles ruhig. Setzt man sie auf den Beifahrersitz, rast ihre Herzfrequenz merklich nach oben, ähnlich der Besteigung des Mount Everest. Sitzt sie aber auf dem Fahrersitz, nur wenige Herzschläge von einem Infarkt entfernt, mit dem Puls eines Astronauten, während des Raketenstarts, ist alles möglich, und das Einlösen der Lebensversicherung nicht mehr weit entfernt.
Mit einer Zigarette oder dem Schminken, Maniküre, Pediküre etc. kann sie dies während der Fahrt unter Kontrolle bringen. Bei Männern hingegen ist das ganz anders, sie sind in ihrem Denkmuster einfacher strukturiert, machen sich gar keine Gedanken, legen einfach los, wundern sich noch, wieso es überhaupt klappt und sind schon am Ziel ihrer Reise.

6. In Saudi Arabien müssen ja Frauen dieses elegante Schleiergewürz tragen, äh, ihren schwarzen Ganzkörper-Schleier, worum viele Männer sie weltweit beneiden. Wenn man so in der Innenstadt unterwegs ist und so manche Männer sieht, fragt man sich doch automatisch, warum die nicht verschleiert sind. Also, dieser Schleier muss ja zu Missverständnissen führen und somit auch zu Unfällen. Man stelle sich einmal vor, eine verschleierte Frau in einem Maserati, und im Dunkeln erkennt man noch nicht einmal, dass jemand überhaupt hinter dem Steuer sitzt, da sind Unfälle ja von anderen Autofahrern vorprogrammiert.

7. Einer der wichtigsten Gründe aber, und das wird ebenfalls völlig unterschätzt und unter den Teppich gekehrt, ist, in Saudi Arabien fährt man hochgezüchtete PS-Boliden. Jetzt stelle man sich einmal vor, was das für Auswirkungen auf den weiblichen Oberkörper und das entsprechende Fett- und Bindegewebe hat, wenn alles so nach hinten gedrückt wird und man eigentlich gar nicht weiss, wo es hin soll?
Als Beifahrerin vermag Frau die Arme zu verschränken und alles unter Kontrolle zu halten, aber als Fahrerin, beide Hände am Lenkrad, ist sie den Fliehkräften völlig schutzlos ausgeliefert.

8. Studien haben gezeigt, das Autofahren die Eierstöcke und das Becken schädigen können. Genauso wie Currywurst Essen unter der Dusche gegen die Natur ist, und zu einer erhöhten Unfallgefahr führen kann. Frauen in Europa, haben mit beiden Ereignissen zahlreiche Erfahrungen gesammelt, allerdings steht uns keine von den betroffenen für ein Interview zur Verfügung. Der Beweis für Schäden an den Eierstöcken und dem Becken wurde auch durch eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe in Saudi Arabien erbracht. Sie haben auch die Beweiskette untermauert und bestätigt, das die Babys vom Klapperstorch gebracht werden.

9. Vielfach wird der Rückspiegel von Frauen zum Schminken während des Autofahren missbraucht. Dies hat zur Folge, dass ein Mann danach nicht mehr in der Lage ist, das Fahrzeug konzentriert zu führen, weil er nicht mehr weiss, wo vorne und hinten ist, wenn der Rückspiegel parallel zu seinem Autositz eingestellt ist.

Nein, an dieser Stelle muss jeder mit halbwegs gesundem Menschenverstand erkennen, dass man in Saudi Arabien gar nicht anders handeln kann. Alles andere wäre grob fahrlässig. Als Gott Eva erschaffen hat, gab er ihr zwei Füsse zum Laufen und keine Roller-Blades darunter, um sich fortzubewegen, von daher ist es biblisch auch abgedeckt und verifiziert, dass es keinen Grund gibt, ihr mehr Freiheit als unbedingt nötig einzuräumen.

Dein Günter
Gesellschaft

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