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Liebes Tagebuch

Ein Sturm der Entrüstung macht sich in Deutschland breit, vor allem unter einigen Politikern. Bussl, äh, Bushido, hat einen Song zusammengestammelt, bei dem ein Ruck durch das Land geht, und da muss man schon schmunzeln. Er nennt das ein sogenanntes künstlerisches Werk.
Also im Klartext Gossenvokabular auf hohem Niveau, allerdings nur verständlich und geeignet für eine bestimmte Elite der Zuhörerschaft und für ältere Zeitgenossen mit Hörproblemen.

Also Bussl, äh, Bushido, und seinen Kollegen ist es ja wichtig, auf soziale Missstände aufmerksam zu machen, in klarem Hochdeutsch, aber halt doch nicht für alle verständlich. Man muss da schon ein wenig genauer hinhören um zu verstehen, wie und was er meint, falls das überhaupt möglich ist.
Vor mir auf meinem Schreibtisch steht eine Flasche hochprozentiges Alkoholmonster, ob ich die wohl zu mir nehmen muss um dazuzugehören und den Inhalt zu verstehen?

Also, das muss man ja zugeben, es gibt so einzelne‘ Rappa-BumBum-dudeldudel-Stücke‘, die hört man manchmal recht gerne, aber niemals mit dem Anspruch, den Text zu verstehen, geschweige denn, sich nachher erleuchteter und besser zu fühlen. Wer viele Probleme im Leben hat, sollte unbedingt dieses ‚Rappagewürge‘ hören. Er wird feststellen, dass es andere Menschen mit noch grösseren Problemen gibt, und so gesehen ist der soziale Anspruch an diese Volksmusik für mentale Zombies mit psychischen Problemen durchaus erfüllt.

Was ist schon ein Mozart, Bach oder Schubert, die Menschen über Jahrhunderte berührten und verzauberten und dies bis zum Ende unserer Tage auch weiterhin tun werden, gegen ein Vokabular, das man noch nicht einmal hat, wenn man sich über die Toilette beugt, um das Abendessen wiederzukäuen und den Abfluss runterzuspülen?

Wer einem Guantanamo-Häftling diese Pöbelmusik 24 Stunden vorspielt, kann sich eines Geständnisses gewiss sein. Eine Kolonne mit Lautsprecherwagen quer durch Afghanistan und den Irak mit diesem mentalen Gedröhne und die Taliban werden kapitulieren oder zumindest erheblich geschwächt. Allerdings wird man dann grösste Probleme wegen der Genfer Konventionen bekommen.

Jetzt hat sich ja auch Herr Wowereit, also der BER Desasterkönig zu Wort gemeldet. Der war ja in einem früheren Leben der Kapitän der Titanic und ist jetzt Bürgermeister von Berlin, mit ähnlichen Auswirkungen, der gerne Milliarden an Steuergeldern mit seiner Inkompetenz verbrennt, sich selber dabei auf die Schulter klopft und vor dem Spiegel sagt, „haben wir wieder gut gemacht“.

Zuerst war das Erstaunen gross; sollte der nicht längst im Gefängnis sitzen für sein heldenhaftes Versagen beim BER Flughafen? Dann der Schock, er ist ja immer noch in der Politik. Natürlich, wer einmal damit angefangen hat mit dem Feuer zu spielen und ganze Landstriche und Gemeinden in Schutt und Asche legt, der liebt die Wüstenlandschaft geradezu und wird alles unternehmen, um sein gesamtes Umfeld in eine solche zu verwandeln.

Jetzt hat der sich über diesen Bussl, äh, Bushido Song empört, genauso wie andere Politiker. Dabei müssen sie dem Rappa ja dankbar sein, hat er sie doch wieder einmal aus ihrer politischen Bedeutungslosigkeit ins Zentrum der Öffentlichkeit gerückt. Von angeblichem Aufruf zum Mord ist da die Rede. Also, diese Politiker in Berlin sind ja für den Tod von tausenden Zivilisten, Soldaten etc. in Afghanistan und wer weiss wo verantwortlich und reiten ganz Deutschland/Europa und die Welt in den sozialen und finanziellen Abgrund und empören sich dann, wenn jemand mit seinem Rappelsong über sie herfällt.

Haben denn die nichts anderes zu tun? Sich vielleicht einmal um ihr eigenes Volk und deren Interessen zu kümmern? Oder am besten einmal Politik zu machen? Oder noch besser, schicken wir sie doch alle dorthin, wo sie keine solchen Songs über sich ergehen lassen müssen und ihre Ruhe haben und keinen Schaden mehr anrichten können. Nach Afghanistan zum Sandfegen …

Dein Günter
Gesellschaft

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